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Im Schatten der FIFA-WM: Angehörige von Verschwundenen demonstrieren in Mexiko

Kollektive wehren sich gegen das Vergessen. Kundgebungen gegen Vertreibung, Wassermangel und steigende Militärpräsenz. Ein Bericht aus Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt. Am Abend vor dem Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft der Männer haben Hunderte Menschen in Mexiko-Stadt gegen das gewaltsame Verschwinden im Land protestiert. Die Demonstrierenden gehören zu Kollektiven der "Madres…

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Widerstand in Bolivien hält trotz Gewalt und Repressionen an

Regierung schafft rechtliche Grundlage für einen Militäreinsatz. Angriffe auf Straßensperren verschärfen die Auseinandersetzungen

La Paz. Die Demonstrierenden in Bolivien setzen ihre landesweiten Proteste und Straßenblockaden für höhere Löhne, ein Ende der Treibstoffknappheit und gegen die staatlichen Sparmaßnahmen weiter fort. Der Konflikt mit der Regierung von Präsident Rodrigo Paz…

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Inhaftierter Ex-Vizepräsident von Ecuador: Sorge um Jorge Glas’ Zustand wächst

Glas soll stundenlang bewusstlos gewesen sein. Behörden bestreiten kritischen Zustand. Unterstützer prangern Haftbedingungen an

Quito. Der Gesundheitszustand des inhaftierten ehemaligen Vizepräsidenten Ecuadors Jorge Glas soll sich erneut verschlechtert haben. Das berichten seine Anwälte und Unterstützer. Laut der Organisation SOScárcelesEC hat Glas mehrere Stunden lang bewusstlos in seiner…

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Indigene protestieren in Mexiko vor der deutschen Botschaft gegen Chemiewerk

In Sinaloa entsteht ein Ammoniakwerk. Eigentümer ist das schweizerisch-deutsche Unternehmen Proman. Gegner nicht angehört

Mexiko-Stadt. Umwelt- und Landrechtsaktivisten haben vor der deutschen Botschaft in Mexiko gegen den Bau einer Ammoniakfabrik demonstriert. Das deutsche Unternehmen Proman mit Hauptsitz in der Schweiz baut das Chemiewerk mit seiner Tochterfirma Gas y Petroquímica de…

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Proteste in Argentinien gegen Femizide nach Mord an 14-jähriger

Der Verdächtige war polizeibekannt. In Argentinien wird im Schnitt alle 31 Stunden ein Femizid verübt

Agua de Oro/Córdoba/Buenos Aires. Ausgelöst vom Mord an der 14-jährigen Agostina Vega, haben am Mittwoch in zahlreichen Städten Argentiniens Tausende auf den Straßen gegen Femizide mobil gemacht. Der Fall Vega hat das Land nicht nur wegen der Gewalt selbst erschüttert, sondern auch...…

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Inhaftierte Anwältin Ruth López in El Salvador schwer krank

San Salvador. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Cristosal ist die Menschenrechtsverteidigerin Ruth López, die seit mehr als einem Jahr in Haft ist, schwer erkrankt. Sie soll zunächst in einem Krankenhaus operiert und am Tag danach erneut ins Gefängnis zurückgebracht... weiter

05.06.2026 Artikel von Chris Klänie zu El Salvador, Politik, Menschenrechte

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Blockade der USA bremst Hilfen der UN für Kuba

New York/Havanna. Die jüngsten Verschärfungen der US-Blockade gegen Kuba und die erneute Ausweitung der unilateralen Zwangsmaßnahmen auf Akteure in Drittländern behindern die notwendigen Hilfslieferungen der Vereinten Nationen (UN) in Kuba. Nach Angaben der Nachrichtenagentur EFE... weiter

03.06.2026 Artikel von Edgar Göll zu Kuba, Menschenrechte, Wirtschaft

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Mission meldet Gewalt und Flucht in Mexikos indigenen Dörfern

Chilpancingo de los Bravo/Mexiko-Stadt. Mitglieder einer zivilen Beobachtungsmission dokumentieren die aktuelle Lage in den von der organisierten Kriminalität angegriffenen indigenen Dörfern in der Gemeinde Chilapa im Bundesstaat Guerrero. Eine Pressekonferenz zur Vorstellung ihres... weiter

02.06.2026 Artikel von Jasper Koch zu Mexiko, Menschenrechte, Soziale Bewegungen

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Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt

San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht…

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Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt

San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht…

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"Weggeworfen, um zu sterben": HRW rügt US-Abschiebungen nach Mexiko

Washington. Ein neuer Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft der Regierung von US-Präsident Donald Trump schwere Verstöße gegen die Rechte von Migrant:innen vor. Demnach haben die USA zwischen Januar 2025 und März 2026 mehr als 18.000 Personen... weiter

30.05.2026 Artikel von Max Böhnel zu USA, Mexiko, Kuba, Menschenrechte, Politik

Großbritannien investiert Millionen in den Schutz queerer Menschen, China senkt CO2-Ausstoß als geplant, Spanien verkleinert Antibiotikapackungen

Sechs gute Nachrichten, die zeigen, dass in der Welt auch jede Menge Gutes passiert.

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Schweigemarsch in Uruguay fordert Aufklärung über Verschwundene

Montevideo. Der Zusammenschluss von Müttern und Angehörigen von verhafteten und verschwundenen Uruguayern hat am 20. Mai zum traditionellen Schweigemarsch zur Aufarbeitung der Verbrechen der Militärdiktatur (1973–1985) aufgerufen. Der Gedenkmarsch für die sogenannten Verschwundenen... weiter

26.05.2026 Artikel von Robert Kohl Parra zu Uruguay, Politik, Menschenrechte

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Massaker an Kleinbauern in Honduras

Verbrechen in Region mit großen Landkonflikten. UN-Menschenrechtsbüro und lokale Gruppen fordern Aufklärung und Schutz. Regierung kündigt mehr Polizei im Aguán-Tal an

Trujillo. Am Donnerstagmorgen sind 19 Bauern:innen, unter ihnen drei Kinder, durch Unbekannte auf der Finca Paso Aguán im nördlichen Department Colón erschossen worden. Die Getöteten, die auf dem Weg zur Arbeit in der…

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Polizei in Chile fasst Anführer der Mapuche nach fünf Jahren

Temucuicui. In Chile hat die Polizei bei einer Razzia einen bekannten Anführer der indigenen Mapuche verhaftet. Jorge Huenchullán, der "Werkén" oder Sprecher der Gemeinde Temucuicui, wurde am vergangenen Dienstag in einer Operation nach fünf Jahren Fahndung gefasst. Dem 49-jährigen... weiter

23.05.2026 Artikel von Robert Kohl Parra zu Chile, Menschenrechte, Politik

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In Kuba steht das Volk vereint gegen die US-Aggressionen

Demonstrierende zogen nahe der US-Botschaft in Havanna. Präsident Díaz-Canel führte den Marsch an. Kundgebung auch in Berlin

Havanna/Berlin. Am Freitag haben Tausende Kubaner ihren Protest und ihre Bereitschaft zur Verteidigung gegen Angriffe der US-Regierung in die Öffentlichkeit getragen und sind zur Antiimperialistischen Tribüne in Havanna marschiert. Sie befindet sich in unmittelbarer…

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Kandidat Cepeda will in Kolumbien Rechte für queere Menschen ausbauen

Bogotá. Der kolumbianische Präsidentschaftskandidat Iván Cepeda hat seine Unterstützung für die LGBTIQ+-Community bekräftigt und angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs Reformen zur Ausweitung ihrer Rechte voranzutreiben. Die Aussagen fielen während einer Veranstaltung in Bogotá... weiter

20.05.2026 Artikel von Sven Hanfstängl Reuss zu Kolumbien, Politik, Menschenrechte

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Regierung in Chile plant Meldepflicht für Migrantendaten

Santiago de Chile. Die Regierung des chilenischen Präsidenten José Antonio Kast hat in einer Parlamentssitzung einen Gesetzesentwurf zur Ausweitung von Abschiebungen vorgelegt. Das vorgeschlagene Verfahren bezieht auch Krankenhäuser und Schulen sowie weitere Institutionen aus dem... weiter

18.05.2026 Artikel von Robert Kohl Parra zu Chile, Menschenrechte, Politik

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IACHR: Menschenrechtskrise durch Verschwindenlassen in Mexiko

Washington/Mexiko-Stadt. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (IACHR) hat in einem Bericht das Verschwinden von Personen als "eine schwerwiegende Menschenrechtskrise in Mexiko" bezeichnet. Viele der vom organisierten Verbrechen begangenen Verschleppungen würden "in enger... weiter

16.05.2026 Artikel von Philipp Gerber zu Mexiko, Menschenrechte, Militär, Politik

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UN melden über 1.600 Gewalttote in Haiti im 1. Quartal 2026

Port-au-Prince. Ein Bericht des Integrierten Büros der Vereinten Nationen in Haiti (BINUH) hat zwischen Januar und März 2026 landesweit 1.642 Todesopfer und 745 Verletzte durch Gewalt registriert. Als Verantwortliche für die hohen Opferzahlen identifiziert der in der letzten Woche... weiter

14.05.2026 Artikel von Robert Kohl Parra zu Haiti, Menschenrechte, Militär

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Wahlkampf in Kolumbien: Gewalt bedroht demokratischen Prozess

Bewaffnete Gruppen schüchtern Wähler ein und behindern fairen Wahlkampf. Über 60 Prozent der Kommunen betroffen. Präsidentschaftskandidaten verurteilen Einflussnahme

Bogotá. Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Kolumbien warnen Kontrollbehörden und Wahlbeobachter vor Drohungen bewaffneter Gruppen gegen Wählerinnen und Wähler in Hunderten Gemeinden des Landes. Bei einem am vergangenen…

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Kolonialisierung: Madrider Bürgermeisterin provoziert mexikanische Gastgeber

Geplante Veranstaltung in Mexiko-Stadt zu Ehren von Cortés. Absage wegen indigener Proteste. Mangelnde Geschichtsaufarbeitung belastet spanisch-mexikanische Beziehungen

Mexiko-Stadt. Die konservative Regierungschefin Madrids, Isabel Díaz Ayuso, hat am Donnerstag ihren offiziellen Besuch zur Intensivierung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen mit Mexiko abgebrochen. Auslöser war…

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Gewalt gegen Frauen bleibt drängendes Problem in Lateinamerika

Tegucigalpa et al. Trotz vorhandener Gesetze zum Schutz von Frauen in Lateinamerika stehen deren defizitäre Anwendung, Straffreiheit und fehlende Schutzmechanismen der Reduktion von Gewalttaten weiterhin entgegen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht der... weiter

11.05.2026 Artikel von Katharina Busch zu Lateinamerika, Menschenrechte

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Kann der Vatikan zwischen Kuba und den USA vermitteln?

Trumps Pläne unklar. Erhebliche Auswirkungen der US-Blockade auf Kuba. Internationale Solidarität steigt

Vatikanstadt/Havanna/Washington. Am Donnerstag hat im Vatikan das hochrangige diplomatische Treffen zwischen Papst Leo XIV. und US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. In den Wochen zuvor weilten bereits hochrangige kubanische Politiker, darunter auch Außenminister Bruno...…

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Zwanzig Jahre nach Atenco: Soziale Bewegung fordert Gerechtigkeit

Polizeieinsatz führte 2006 zu zwei Toten und 200 Festnahmen. Sheinbaum erklärt Vorfall dürfe sich nicht wiederholen. Aktivist:innen kritisieren Straflosigkeit

San Salvador Atenco. Zwanzig Jahre nach der brutalen Polizeioperation in San Salvador Atenco im Bundesstaat México hat die Bäuer:innenorganisation Frente de Pueblos en Defensa de la Tierra (FPDT) erneut das Ausbleiben von Gerechtigkeit…

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Kinderarbeit auf den Philippinen deutlich gesunken, Rekord-Umsatz von Fairtrade-Produkten, 1-Euro-Menüs für alle Studierenden in Frankreich

Sechs gute Nachrichten für einen guten Start ins Wochenende.

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Spannungen zwischen US-Regierung und Kirche: Papst trifft Außenminister Rubio

Streit um Migrationspolitik und Irankrieg. Vatikan ernennt ehemaligen informellen Einwanderer zum Bischof in West Virginia. Personalie gilt als symbolischer Protest

Rom. US-Außenminister Marco Rubio, ein Latino und Katholik, trifft sich heute in Rom mit dem Oberhaupt der Katholik:innen, dem US-Amerikaner Papst Leo XIV. Offenbar sollen die Wogen zwischen dem Weißen Haus und dem Vatikan…

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Konferenz für Menschenrechte: Druck aus China soll zu Absage der RightsCon geführt haben [Update]

Die erste RightsCon in Zambia wurde kurzfristig abgesagt – : Access Now / RightsConEine der wichtigsten Konferenzen zu digitalen Grund- und Menschenrechten sollte diese Woche in Sambia stattfinden. Doch die Veranstaltung in dem südafrikanischen Land wurde kurzfristig abgesagt. Die Veranstalter:innen erheben schwere Vorwürfe: Demnach ließ China wegen taiwanesischer Gäste die Muskeln spielen.

Konferenz für Menschenrechte: Druck aus China soll zu Absage der RightsCon geführt haben

Die erste RightsCon in Zambia wurde kurzfristig abgesagt – : Access Now / RightsConEine der wichtigsten Konferenzen zu digitalen Grund- und Menschenrechten sollte diese Woche in Sambia stattfinden. Doch die Veranstaltung in dem südafrikanischen Land wurde kurzfristig abgesagt. Die Veranstalter:innen erheben schwere Vorwürfe: Demnach ließ China wegen taiwanesischer Gäste die Muskeln spielen.

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