VDE FNN fordert Änderungen bei der Abregelung von kleinen Photovoltaik-Anlagen

Die Regeln zur Abregelung von kleinen Photovoltaik-Anlagen sollten an die Vorgaben für steuerbare Verbraucher im Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes angepasst werden. Nach Ansicht des Forums Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im VDE ist die bisherige unterschiedliche Behandlung nicht effizient.

Einspeisebeschränkungen für Photovoltaik-Anlagen nehmen stark zu

Der französische Netzbetreiber RTE gibt an, dass im Jahr 2025 fast drei Terawattstunden erneuerbare Energie aufgrund höherer Photovoltaik-Erzeugung und häufigerer Marktphasen mit negativen Preisen abgeregelt. AKW und Erneuerbaren-Anlagen produzierten dabei im vergangenen Jahr soviel Strom wie nie zuvor und hatten einen Anteil von mehr als 95 Prozent an der Gesamterzeugung.

Aurora Energy Research: „Redispatch-Vorbehalt“ würde 26 Gigawatt Photovoltaik-Anlagen betreffen – zusätzlich droht Anlagenbetreibern zeitweiser Verlust der Marktprämie

Die Analysten haben ihre Annahmen auf Basis des Referentenentwurfs modelliert und sehen auch bis zu 31 Gigawatt Windkraftanlagen an Land und auf See von dem Aussetzen der Entschädigungszahlungen in kapazitätsbegrenzten Regionen betroffen. Wirtschaftlich könnten EEG-Anlagen doppelt Schaden nehmen, weil ihnen nicht nur die Entschädigung, sondern auch die Marktprämie verloren gehen ginge.

Aurora Energy Research: „Redispatch-Vorbehalt“ würde zusätzlich zum zeitweisen Verlust der Marktprämie führen

Die Analysten haben ihre Annahmen auf Basis des Referentenentwurfs modelliert. Die kapazitätsbegrenzten Netzgebiete sehen sie vor allem im windreichen Norden und Photovoltaik-dominierten Süden Deutschlands. Wirtschaftlich könnten neue EEG-Anlagen dort doppelt Schaden nehmen, weil ihnen nicht nur die Entschädigung, sondern auch die Marktprämie verloren ginge.

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