KI unter Verschluss: US-Exportkontrolle stoppt Anthropics Fable 5 und Mythos 5

Per Exportkontroll-Anordnung zwang das US-Handelsministerium Anthropic, seine Top-Modelle Fable 5 und Mythos 5 für alle Nutzer vom Netz zu nehmen — weil sich der Zugang ausländischer Staatsangehöriger technisch nicht sauber sperren ließ. KI-Modellgewichte sind zunehmend Exportgüter und das erinnert frappierend an den PGP-Streit der 1990er Jahre.

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Trojanische Pferde in Unternehmen

Wer einen Entwickler remote einstellt, könnte am Ende Nordkorea finanzieren — und das ist längst kein Randphänomen mehr. Nordkoreanische Agenten infiltrieren westliche Unternehmen systematisch mit gefälschten Identitäten, KI-generierten Bewerbungsunterlagen und Deepfake-Avataren für das Vorstellungsgespräch.

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KI-Verordnung

Die KI-Verordnung („KI-VO“, auch „AI-Act“ – VO (EU) 2024/1689) ist seit dem 1. August 2024 in Kraft und wird im Sommer 2026 in ihrer Substanz wirksam. Mit der politischen Einigung zum sogenannten KI-Omnibus vom 7. Mai 2026 verschiebt der Unionsgesetzgeber zentrale Pflichten für Hochrisiko-Systeme; gleichzeitig erweitert er den Verbotskatalog und zieht die Kennzeichnungspflichten für…

Entwurf einer KI-Verordnung: EU reguliert Einsatz künstlicher Intelligenz (2023)

KI-Verordnung (KI-VO, auch AI-Act): Die EU möchte Entwicklung und Einsatz künstlicher Intelligenz regulieren. Hierzu liegt inzwischen ein Vorschlag für eine Verordnung über ein europäisches Konzept für Künstliche Intelligenz vor, wobei aus meiner Sicht zuvorderst besonders spannend die Frage sein dürfte, was man überhaupt unter künstlicher Intelligenz verstehen möchte. Im Übrigen ist es noch…

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VG Düsseldorf zu Art. 32 DSGVO: Wann Transportverschlüsselung genügt

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf (Urteil vom 2.4.2026, 29 K 7351/23) präzisiert die Anforderungen an ein „angemessenes Schutzniveau“ nach Art. 32 DSGVO bei der Übermittlung personenbezogener Daten per E‑Mail – und schärft zugleich die Pflichten der Aufsichtsbehörde bei verspäteter Auskunftserteilung nach Art. 15 DSGVO. Verkehrsunfall, Auskunftssperre, E‑Mail an die Versicherung Ausgangspunkt ist…

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Cannabis zwischen Straftat und Ordnungswidrigkeit

Mit Beschluss vom 17. März 2026 (201 ObOWi 151/26) hat das Bayerische Oberste Landesgericht zwei Kernfragen des jungen Konsumcannabisgesetzes (KCanG) geklärt: Die bußgeldbewehrten und strafrechtlichen Besitztatbestände stehen im Verhältnis strikter Alternativität, und die Sicherungspflicht nach § 10 KCanG verlangt aktives Handeln – bloßes Vertrauen auf die Rücksichtnahme von Mitbewohnern und…

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