Warum Energy Sharing in Österreich bis jetzt besser als in Deutschland funktioniert, erklärt Morien El Naib von Nobile Energy.
Warum Energy Sharing in Österreich bis jetzt besser als in Deutschland funktioniert, erklärt Morien El Naib von Nobile Energy.
Die Bonner Behörde beanstandet die verzögerte Umsetzung zeitvariabler Netzentgelte für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Die beiden betroffenen Netzbetreiber haben nun eine Nachfrist bis zum 30. September 2026.
Ab 1. Juni 2026 dürfen Haushalte, Kommunen oder Bürgerenergiegemeinschaften Strom aus ihrer Photovoltaik- oder Windenergieanlage lokal teilen. Doch Fragen zu Abrechnung und Wirtschaftlichkeit verzögern die praktische Umsetzung, so das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung.
Die Regeln zur Abregelung von kleinen Photovoltaik-Anlagen sollten an die Vorgaben für steuerbare Verbraucher im Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes angepasst werden. Nach Ansicht des Forums Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im VDE ist die bisherige unterschiedliche Behandlung nicht effizient.
Der Bundesverband Energiespeicher Systeme warnt vor wachsender Unsicherheit für Investitionen in Stromspeicher. Hintergrund sind Äußerungen der Bundesnetzagentur zur Netzentgeltbefreiung, die aus Sicht der Branche den Vertrauensschutz für bestehende Projekte infrage stellen könnten.