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Was eine Bezirksbroschüre verrät: Der Wedding im Jahr 1962
  1. Der Schock über den Bau der Berliner Mauer sitzt noch tief. Kaum ein zweiter Bezirk im Westteil Berlins ist so sehr davon betroffen wie der Wedding, der an drei von vier Seiten eingemauert wurde. Dieses Ereignis trübt die Aufbruchstimmung, in der sich der Wedding befindet. Eine Broschüre des Bezirksamts „Unser Bezirk im Aufbau 1959-1962“ aus dem Jahr 1962 legt davon Zeugnis ab. Erst musste…
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Ein Weddinger Kirchenbau: 70 Jahre neue Himmelfahrtkirche – und die Spur der alten

Versteckt hinter großen Bäumen am Rand des Humboldthains liegt die Himmelfahrtkirche in der Gustav-Meyer-Allee. Am Pfingstsonntag feierte die Gemeinde dort das 70. Kirchweihjubiläum. Unter dem großen Buntglasfenster kamen Besucherinnen und Besucher zum Gottesdienst zusammen, hörten Erinnerungen, sahen historische Dokumente und blickten auf eine Geschichte zurück, die deutlich weiter reicht als…

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Weddinger Platz, den kaum jemand kennt: Im Schatten des Humboldthains: Der Blochplatz

Plätze sind Orte in einer Stadt, die Begegnungen schaffen; ganz ohne Eintrittspreis, ohne Öffnungszeiten und ohne Zwang, etwas Bestimmtes tun zu müssen. Orte, die eben für alle da sind. In der Realität entsprechen Plätze jedoch nicht immer diesem Ideal. Drogenkonsum, alkoholisierte Männer, marode Spielplätze, Menschenmassen, Müll, dunkle Ecken… Die Liste, warum Menschen Plätze meiden, ist lang.…

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Ausstellung im Mitte Museum: Umbenennen – Wie Berliner Straßen ihre Namen ändern

Was verrät uns ein Straßenname über die Zeit, in der er vergeben wurde? Und was sagt es über uns, wenn wir ihn beibehalten – oder ändern? Diesen Fragen widmet sich die gerade eröffnete Schau „umbenennen?! Berlins Straßennamen und ihre Geschichte“ im Mitte Museum, die noch bis zum 27. September zu sehen ist. „Ein brisantes Thema“, nennt die Kuratorin Tabea Thielmann bei der Eröffnung am 21. Mai…

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Stadtteilfest und Rennen nächstes Jahr: Weddinger Seifenkistenrennen: 2027 soll es wieder losgehen!

Als die Seifenkisten noch die Badstraße hinunterrollten, war der Wedding regelmäßig auf den Beinen. Familien standen am Straßenrand, Kinder fieberten mit, Nachbar:innen kamen ins Gespräch, Vereine, Initiativen und lokale Geschäfte machten aus dem Rennen weit mehr als einen sportlichen Wettbewerb. Jetzt wird mit Hilfe der Anwohnenden eine Neuauflage geplant. Wie fing alles an? Wie Michael…

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150 Jahre Paul-Gerhardt-Stift: Gelebte Sozialgeschichte im Wedding

Wer durch die beiden Torbögen an der Müllerstraße tritt, lässt für einen Moment den Lärm der Hauptstraße hinter sich. Zwischen Backsteinfassaden und alten Bäumen öffnet sich ein Gelände, das seit Generationen ein Ort der Hilfe, Pflege und Begegnung ist: das Paul-Gerhardt-Stift. Vom Kreuzberg in den Wedding Gegründet wurde das Paul-Gerhardt-Stift am 7. Juni 1876 als evangelisches…

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Tour durch den Wedding und Gesundbrunnen: Der Wedding auf der Industriekulturroute

Zwischen Backsteinfassaden, Fabrikhallen und ehemaligen Gleisen verläuft eine Route, die Berliner Industriegeschichte fast beiläufig erfahrbar macht. Die durchgehend ausgeschilderte Fahrradstrecke Nr.1 „Warmes Licht und kühles Bier“ der Industriekultur Berlin verbindet Orte der Elektroindustrie mit den Braustandorten im Prenzlauer Berg – und erzählt dabei von einer Stadt im Umbruch. Eine Stadt,…

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Demokratischer Wohnungsbau im Wedding: Friedrich-Ebert-Siedlung: Zwischen Ideal und Wirklichkeit

Wer an der Kreuzung Afrikanische Straße / Swakopmunder Straße vorbeigeht, übersieht ihn leicht: einen schlichten Gedenkstein mit dem Porträt von Friedrich Ebert. Er steht etwas zurückgesetzt im Grünen – und markiert den Eingang zu einer der spannendsten, aber oft unterschätzten Wohnanlagen des Stadtteils. Ein demokratisches Bauprojekt Die Friedrich-Ebert-Siedlung entstand zwischen 1929 und 1931…

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Rund um Heilung und Pflege im Alter: Orte der Fürsorge an der Reinickendorfer

Wer durch die Reinickendorfer Straße läuft, ahnt kaum, dass sich hier einige der der ältesten sozialen Einrichtungen Berlins erhalten haben. Zwischen Bäumen, Kopfsteinpflaster und roten Backsteinfassaden liegen zahlreiche Gebäude, die seit über 100 Jahren der Fürsorge gewidmet sind. Die Wurzeln reichen sogar noch weiter zurück. Die Hospitäler zum Heiligen Geist und St. Georg, gegründet im 13.…

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Beton statt Ball-Akrobatik: Warum Herthas Stadion an der Plumpe verschwand

Ein bisschen traurig macht es den Spaziergänger, der auf die grauen Wohnblöcke an der Behmstraße schaut. Nichts deutet an diesem unscheinbaren Gelände darauf hin, was hier bis Mitte der 1970er stand: ein legendäres Stadion. Die Geschichte dieser Gegend ist eine Mischung aus Fußballlegenden, Finanzkrise und West-Berliner Stadtentwicklung der 1970er Jahre. Es ist der 3. September 1974, Hertha BSC…

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Französischsprachiger Tag im Wedding: Kleine Fête, große Vielfalt: Frankophone Kultur im Centre Français

Zwischen Baustelle, Mini-Eiffelturm und viel guter Laune: Ende März wird es im Wedding wieder ein bisschen französisch. Das Centre Français de Berlin lädt am 28. März zur Petite Fête des Francophonies – einer kleinen, aber feinen Reise durch die frankophone Welt. Wer die großen Ausgaben der Fête kennt, erinnert sich vielleicht an bunte Stände, Musik aus vielen Ländern und das Gefühl, einmal um…

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Kahlschlagsanierung im Wedding: Was man 1963 unter Sanierung verstand – und 20 Jahre später

Nach dem Zweiten Weltkrieg galt das dicht bebaute Viertel (damals noch Äußere Rosenthaler Vorstadt genannt) an der Brunnenstraße mit seinen unsanierten Altbauten als eines der größten städtebaulichen Problemgebiete West-Berlins. Die berüchtigste Wohnanlage dieser Zeit, Meyers Hof, lag in der nördlichen Ackerstraße und damit im Sanierungsgebiet. Nach dem Mauerbau 1961 wurde die Gegend zusätzlich…

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Was Monopoly mit dem Wedding zu tun hat: Badstraße statt Schloßallee

Wer den Berliner Immobilienmarkt manchmal wie ein überdimensioniertes Monopoly-Spiel empfindet, liegt gar nicht so falsch. Schon die deutsche Variante des Brettspielklassikers hat sich bei der Benennung ihrer Straßen großzügig am real existierenden Berliner Stadtplan bedient. Die ersten Versionen aus den Jahren 1936 und 1953 griffen dabei vor allem auf bekannte Straßennamen der damaligen…

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Bekannter Zirkuskünstler wohnte hier: Onkel Pelle und der Wedding

Wer heute an der Müllerstraße unterwegs ist, denkt zuerst an eine verkehrsreiche Straße, die ihre besten Zeiten wohl hinter sich hat. Vor 120 Jahren hatte die Gegend noch eine ganz andere Anziehungskraft: Hier eröffnete der Schausteller Adolf Rautmann – im Wedding besser bekannt als „Onkel Pelle“ – einen Rummelplatz. In Chroniken wird der Schritt meist auf 1906 datiert, als Rautmann in der…

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Ein Kiez als Lebens- und Bildraum: Otto Nagel, Maler aus dem Wedding

Geburt und frühe Prägung Am 27. September 1894 kam Otto Nagel in der Reinickendorfer Straße 67 zur Welt. An dem Haus erinnert heute eine Gedenktafel an den Maler. Der Wedding jener Zeit war ein schnell wachsender Arbeiterstadtteil, geprägt von dichter Bebauung, Industrie, Mietskasernen und einem ausgeprägten Alltagsleben auf der Straße. Diese Umgebung bildete den sozialen und visuellen…

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Alltag und Geschichte auf Schritt und Tritt: Eine Stunde in der Badstraße

60 Minuten sind keine lange Zeit. In der Badstraße reicht sie trotzdem, um mehrere Zeitschichten zu streifen. Man muss nur stehen bleiben, ein paar Schritte gehen, wieder stehen bleiben. Die quicklebendige Straße erledigt den Rest. Mit der Badstraße geht es hier bergab, im wahrsten Sinne. Hinter der Kreuzung Behmstraße/Hochstraße senkt sich der Asphalt, hier kippt das Gelände leicht zur Panke.…

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